Tagtäglich laufen wir über den Schulhof, das Foyer und die Gänge. Dabei verliert man gerne mal aus dem Blick, wie viel Müll auf unserem Schulgelände liegt. Doch achtet man einmal bewusst darauf, so fällt auf: Wie schön wäre eine müllfreie Umgebung? Im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung haben sich einige fünfte bis siebte Klassen dafür eingesetzt, diesem Ideal näher zu kommen.
Dank der Unterstützung durch die Stadt Langenhagen erhielten wir zahlreiche Müllgreifer und -tüten. Über den gesamten Schultag machten sich daraufhin die Klassen auf den Weg, möglichst viel Müll vom Schulhof und dem Gebäude zu entfernen.
Es fiel auf: Der meiste Müll entsteht durch Verpackungen und lose Blätter. Die Schüler:innen merkten schnell: Daran können wir alle etwas ändern, indem wir weniger Plastikverpackungen verwenden und auf Müll richtig entsorgen. Doch auch einige Kuriositäten warteten auf die Schüler:innen: Vier Fahrräder und ein Radiator lagen verteilt im Gebüsch. Nun darf sich jeder eine Geschichte ausmalen, wie sie dahin gelangt sein könnten.
Am Ende des Tages lässt sich ein großer Erfolg verbuchen. Über 20 Mülltüten konnten gefüllt werden – insgesamt wog der eingesammelte Müll mehr als 200 kg. Eine erstaunliche Leistung! Gleichzeitig zeigt das Ergebnis aber auch, wie viel Müll in unserer Umwelt zu finden ist. Hoffen wir sehr darauf, dass eine solche Müllmenge nicht wieder entsteht – wir alle können etwas verändern.
Vielen Dank an die eifrigen Schüler:innen und Lehrer:innen, die den Tag so erfolgreich gestaltet haben! Die Aktion zeigt, wie Umweltbewusstsein schon im Schulalltag gelebt werden kann – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit im Schulumfeld.


