Tagtäglich laufen wir über den Schulhof, das Foyer und die Gänge. Dabei verliert man gerne mal aus dem Blick, wie viel Müll auf unserem Schulgelände liegt. Doch achtet man einmal bewusst darauf, so fällt auf: Wie schön wäre eine müllfreie Umgebung? Im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung haben sich einige fünfte bis siebte Klassen dafür eingesetzt, diesem Ideal näher zu kommen.
Dank der Unterstützung durch die Stadt Langenhagen erhielten wir zahlreiche Müllgreifer und -tüten. Über den gesamten Schultag machten sich daraufhin die Klassen auf den Weg, möglichst viel Müll vom Schulhof und dem Gebäude zu entfernen.
Es fiel auf: Der meiste Müll entsteht durch Verpackungen und lose Blätter. Die Schüler:innen merkten schnell: Daran können wir alle etwas ändern, indem wir weniger Plastikverpackungen verwenden und auf Müll richtig entsorgen. Doch auch einige Kuriositäten warteten auf die Schüler:innen: Vier Fahrräder und ein Radiator lagen verteilt im Gebüsch. Nun darf sich jeder eine Geschichte ausmalen, wie sie dahin gelangt sein könnten.
Am Ende des Tages lässt sich ein großer Erfolg verbuchen. Über 20 Mülltüten konnten gefüllt werden – insgesamt wog der eingesammelte Müll mehr als 200 kg. Eine erstaunliche Leistung! Gleichzeitig zeigt das Ergebnis aber auch, wie viel Müll in unserer Umwelt zu finden ist. Hoffen wir sehr darauf, dass eine solche Müllmenge nicht wieder entsteht – wir alle können etwas verändern.
Vielen Dank an die eifrigen Schüler:innen und Lehrer:innen, die den Tag so erfolgreich gestaltet haben! Die Aktion zeigt, wie Umweltbewusstsein schon im Schulalltag gelebt werden kann – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit im Schulumfeld.
Wie jedes Jahr gab es auch 2025 wieder die Aktion „Mädchen und Technik“ an der Uni Hannover – und wir waren mittendrin! Das seit 2007 bestehende Event will Mädchen* und junge Frauen für die Welt der MINT-Fächer begeistern, und vor allem zeigen, wie viel Spaß Technik machen kann, wenn man einfach mal selbst loslegt und zwar ohne den Druck, sich vor männlichen Teilnehmern beweisen zu müssen.
In diesem Jahr haben sich von unserer Schule 13 Mädchen* angemeldet. Gemeinsam mit der Organisatorin Anna Lohoff und mit Ursula Baumann ging es dann früh morgens Richtung Uni. Wir waren voller Vorfreude, ein bisschen nervös – schließlich sorgten die drei Großraumtaxen für eine erste vorübergehende Trennung und wir kamen an unterschiedlichen Orten der Uni an – aber vor allem neugierig auf alles, was uns erwartet.
Vor Ort konnten wir in verschiedene Workshops hineinschnuppern. Das Programm war insgesamt sehr umfassend und verschaffte uns einen ganz vielfältigen Eindruck des MINT-Bereichs: Robotik, Medizin, (Bio-)Mechanik oder Nachhaltigkeit, alles war dabei. Und das Beste: Wir durften überall selbst Hand anlegen! Wir stellten umweltschonende Shampoos her, schraubten Schmuckständer selbst zusammen, schweißten, sägten, bohrten oder bauten LED-Würfel, die uns am Ende die Zahlen per Lichtdioden ansagten. In der Mittagspause nahmen einige von uns am Wettbewerb „Turm aus Papier bauen“ teil und belegten mit ihrem 1,62m hohen Turm sogar den 2. Platz. Als Preis gab es einen Gutschein für das Cinemaxx.
Renommierte Projektpartner, wie Baker Hughes und Bosch unterstützten den Tag an der Uni und haben uns spannende Einblicke in die Industrie gegeben.
Am Ende haben viele von uns gemerkt: Technik ist gar nicht so kompliziert, sondern macht richtig Spaß, wenn man sich einfach traut!
Abschließend möchten wir uns beim Förderverein bedanken, der einen Teil der Fahrtkosten übernommen hat – ohne diese Unterstützung wäre der Tag nur unter erschwerten Bedingungen möglich gewesen. Die restlichen Fahrtkosten hat jede Person selbst übernommen. Die Veranstaltung selbst, inklusive Verpflegung, sind tatsächlich kostenfrei.
Eigentlich sollte jedes Mädchen* an unserer Schule an diesem Tag teilnehmen, deshalb Mädchen: Meldet euch nächstes Jahr unbedingt an – ihr verpasst sonst wirklich etwas. Technik ist viel cooler, kreativer und überraschender, als man denkt. Probiert es aus und schickt jetzt schon eine Mail mit dem Wunsch der Registrierung an frau.lohoff@gymlgh.de oder frau.baumann@gymlgh.de.
Kurz vor Beginn des Klimaschutzjahres 2026 ist das Gymnasium Langenhagen Thema auf der Website der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN). Unter der Rubrik „Gute Beispiele“ wird die nachhaltige Bauweise des Gebäudes thematisiert. Zugleich wird auch auf das vielfältige Angebot zur Bildung für nachhaltige Entwicklung betont. Profile, Projekte und vielfältige AGs sorgen dafür, dass das Gebäude mit einer nachhaltig denkenden und handelnden Schulgemeinschaft gefüllt wird.
Der vollständige Artikel ist unter https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/themen/klimabildung/Gute-Beispiele/Gymnasium-Langenhagen_Holz-Hybrid-Neubau.php zu finden.
(Marcel Hecht)
Letzten Samstag, am 27.09.25 hat eine kleine engagierte Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus dem 12.Jahrgang maßgeblich die Gedenkveranstaltung für die in Langenhagen bei einem Bombenangriff 1943 getöteten Schüler, die als Flakhelfer eingesetzt wurden, mitgestaltet. Das Gedenken findet alljählich am Jahrestag des Angriffs statt und wird von der Stadt Langenhagen durchgeführt. Die Teilnahme unserer Schule unterstreicht unsere Auseinandersetzung mit der Geschichte, den Auftrag zu Gedenken und bedeutet einen Einsatz unserer Schülerinnen und Schüler für den Frieden.
Unser Dank geht an Asmin Kökten, Valentin Frost, Lara Beringer, Felicia Reichel, Isabelle Strauß und Emma Winkler
Sönke Neuß und Martina Hartmann-Ohse
Gymnasium Langenhagen
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30853 Langenhagen
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