Das Gymnasium Langenhagen feierte in der Woche vom 27.05. bis zum 29.05. einen ganz besonderen und runden Geburtstag: Seit 60 Jahren ist unsere Schule ein Ort des Lernens, der Begegnung und der persönlichen Entwicklung.

Die Jubiläumswoche begann mit zwei Projekttagen, an denen sich die Schulklassen des Gymnasiums intensiv mit den verschiedenen Jahrzehnten der Schulgeschichte auseinandersetzten und ihre Klassenräume in lebendige Ausstellungen mit Plakaten, Videos, interaktiven Aktionen und vielem mehr verwandelten. Jede Klasse übernahm die Gestaltung eines Jahrzehnts und verwandelte ihren Klassenraum in eine authentische Zeitkapsel. Von den 60ern bis in die 2020er Jahre hinein präsentierten die Klassen mit viel Kreativität, Engagement und Begeisterung die Modetrends, Musik, Technik und kulturellen Besonderheiten jeder Ära.

Höhepunkt der Festwoche war der am Freitag stattfindende Festakt, der die Geschichte unserer Schule musikalisch, filmisch und mit feierlichen Reden Revue passieren ließ.
Der Vormittag des Festaktes stand ganz im Zeichen einer Zeitreise, die durch die von den Klassen gestalteten Ausstellungen ergänzt wurde.
Einige Highlights des Festakts waren unter anderem eine Mitsing-Aktion des Schulchors, die Geburtstagstorte von Bäckerei Hartmann und der von der Lehrerband Cluster E gespielte Jubiläums-Song. 
Außerdem hat das Gymnasium zahlreiche Glückwünsche zum Jubiläum erhalten, darunter von Bürgermeister Mirko Heuer,  Dr. Gabriela Fellmann vom Regionalen Landesamt für Schule und Bildung und sogar von Hannovers Wahlkreisabgeordnetem Dr. Hendrik Hoppenstedt aus Berlin.
Danach ging es für alle Besucher in die liebevoll nach Jahrzehnten gestalteten Räume, um auf Entdeckungsreise zu gehen und die Ergebnisse der Projekttage zu bewundern.

Ein besonderes Andenken an das Jubiläum stellen zudem die beiden Filme des schuleigenen Filmteams dar. Henry Buls, Arne Krieger, Jasper Moldenhauer und Christian Richters dokumentierten in einem Film die drei Ereignisreichen Tage:

Ein zweiter Film des Filmteams ist der Geschichte des Gymnasiums gewidmet und zeichnet die Entwicklung der Schule über sechs Jahrzehnte hinweg nach:

Artikel: Alma Knoth 

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Vielleicht ist euch beim Schulgarten schon ein Schaukasten aufgefallen. Dieser gehört uns - dem Nachhaltigkeitsprofil des 9. Jahrgangs und wir wollen euch kurz erklären, was es damit auf sich hat. Dafür müssen wir an den Anfang unseres Projektes gehen:

Wir haben gelernt, warum und wie wir konsumieren. Hauptsächlich aber, was das für Folgen für die Umwelt hat. Damit wir für konkrete Beispiele aus unserem Alltag erfahren, wie besonders unser hinterlassener Müll der Erde schadet, haben wir in Kleingruppen Videos und Flussdiagramme über dessen Reise erstellt. Daraus entwickelte sich eine Idee: Wir wollten unser Gelerntes mit anderen teilen und einen Müllschaukasten aufstellen. Genau das ist am Schuljubiläum passiert. Seit diesem Tag steht unser Kasten. Über die Schautafeln könnt ihr euch über verschiedene Themen wie Glasflaschen, Pfanddosen, Plastiktüten, Fast Fashion und Vapes informieren. Über die QR-Codes gelangt ihr außerdem zu ausführlicheren Erklärvideos.

Um euch das Thema „Müll“ an unserer Schule anschaulicher zu machen, haben wir außerdem rumliegenden Müll auf unserem Schulhof gesammelt und damit gebastelt. Es sind kleine „Müllis“, also Figuren mit Hintergrundgeschichten entstanden. Auch diese könnt ihr in unserem Müllschaukasten entdecken.

Wir danken der Klima- und Umweltschutzleitstelle für die Unterstützung in der Organisation und im Bau des Müllschaukastens. Wir freuen uns sehr, ihn über die nächsten Jahre mit immer mehr Inhalt zu füllen. 

(Bericht von Svea Puschmann, Elina Vertkov, Anastasia Hertel)

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Das im Januar gegründete Energieteam unserer Schule hat bei der Prämienverleihung für das erste Halbjahr abgeräumt: Drittbeste Schule, beste weiterführende Schule und vor allem eine Prämie von 611 €, die unserer Schule zugute kommen. Auf der feierlichen Veranstaltung ehrten Frau Ruppel von der Klimaschutzagentur Region Hannover und Bürgermeister Mirko Heuer die Bemühungen aller Schulen aus Langenhagen. Die Schüler:innen präsentierten die Ergebnisse und kamen miteinander ins Gespräch, sodass erste Netzwerke geknüpft werden konnten. Herr Heuer stellte sich außerdem den kritischen Fragen einiger Schüler:innen.

Damit hat sich das Team für das große Engagement belohnt, das die 20 Schüler:innen von Jahrgang 5 bis 10 regelmäßig an den Tag gebracht haben. Die Erfolge sind für die kurze Zeit beachtlich: 

  • Informationen zum achtsamen Umgang mit Abfall, Wärme, Strom und Wasser wurden in fast allen Klassenräumen angebracht
  • Das Konzept der Energiedienste wird im kommenden Schuljahr eingeführt
  • Umfragen und Messungen zum Wärmeempfinden wurden durchgeführt, sodass wir zur nächsten Heizperiode einen Energiesparwettbewerb starten können
  • Auf dem Schuljubiläum wurde auf kreative Weise zum Energiesparen angeregt

Doch damit ist noch nicht Schluss! Auch im nächsten Jahr wird das Energieteam wieder aktiv werden und weitere Aktionen planen. Die 611 € sind ein guter Zuschuss, um noch mehr zu realisieren. Vielleicht steht im nächsten Jahr sogar eine noch höhere Prämie an. Schließt euch uns im nächsten Jahr gerne an – wir können Großes schaffen!

Vielen Dank an alle Beteiligten und Unterstützer:innen!

 

LANGENHAGEN / OLDENBURG, 4. Juni - 6. Juni 2026 –

Die Bigband und die Juniorband des Gymnasiums Langenhagen reisten im Rahmen des Begegnungsfestivals „Schulen musizieren“ nach Oldenburg. Was als normale Orchesterfahrt geplant war, entwickelte sich schnell zu einem echten Abenteuer mit vielen Höhen und Tiefen, das die Schüler und Schülerinnen noch enger zusammengeschweißt hat.

Tag 1: Bahnchaos, Pommes im Regen und der große Auftritt in der Staatsoper
Die Reise begann direkt mit einer Geduldsprobe für die Nerven. Aufgrund von technischen Problemen an den Bahnen und massiven Verspätungen entwickelte sich die Anreise zu einer Odyssee, bei der die Musikerinnen und Musiker mitsamt ihren Instrumenten dreimal umsteigen mussten. Am Ziel angekommen, musste das Mittagessen im strömenden Regen stattfinden. Die Stimmung ließen sich die Langenhagener dadurch jedoch nicht verderben – ganz im Gegenteil: Die Aktion wurde extrem lustig, auch dank Herrn Oepen, der vollen Körpereinsatz zeigte und die Pommes der Schüler heldenhaft mit einem Regenschirm vor dem Ertrinken rettete.

Frisch gestärkt ging es danach Schlag auf Schlag zum ersten großen musikalischen Höhepunkt der Fahrt. Nach einer kurzen Generalprobe spielte die Gruppe ihren großen Auftritt in der imposanten Staatsoper Oldenburg. Die beeindruckende Kulisse sorgte für Gänsehaut und die Darbietungen wurden vom Publikum begeistert aufgenommen. Völlig erschöpft, aber glücklich, checkte die Gruppe schließlich um 22:00 Uhr in der Jugendherberge Oldenburg ein.

Tag 2: Konzertmarathon und ein unerwartetes Highlight am Abend
Der zweite Tag startete früh: Nach dem gemeinsamen Frühstück um 7:30 Uhr brach die Reisegruppe bereits um 8:30 Uhr zum Gymnasium Eversten Oldenburg (GEO) auf. Dort stand der zweite eigene Auftritt der Fahrt auf dem Programm. Die JuBi Band des Gymnasiums Langenhagen präsentierte ihr Können auf einer Bühne inmitten vieler anderer Schulensembles, unter anderem der hochkarätigen schuleigenen GEO-Bigband. Ein besonderes Detail dieses Auftritts: Ein paar Schülerinnen und Schüler aus unserer Gruppe übernahmen die Moderation des Programms komplett selbst und führten das Publikum charmant und souverän durch die Stücke.

Für den Rest des Tages wechselten die Langenhagener in die Zuschauerrolle, um die Musik der anderen Schulen zu genießen. Am Nachmittag lauschten sie gespannt den Klängen beim öffentlichen Konzert im Kulturzentrum Oldenburg.

Am Abend stand eigentlich noch der Besuch des Bandstands im bekannten Jugendkulturzentrum „Cadillac“ an. Da die jüngeren Bandmitglieder nach dem anstrengenden Vortag verständlicherweise sehr müde waren und keine Kraft mehr für den Fußweg hatten, wurde der gemeinsame Ausflug dorthin abgesagt. Auch die spontan geplante Straßenmusik scheiterte letztendlich daran, dass sich in der Kürze der Zeit keine Einigungen mehr über die genauen Musikstücke und die passende Besetzung finden ließen. Doch der Tag endete mit einer Überraschung: Fünf motivierte Mitglieder der Bigband ließen sich die Laune nicht verderben. Sie machten sich trotz der Erschöpfung auf den Weg und besuchten den Bandstand im „Cadillac“ als Zuschauer. Sie schafften es noch pünktlich zu den letzten zwei Bands des Abends – ein Erlebnis, das sich im Nachhinein als das absolute Highlight der gesamten Fahrt herausstellen sollte.

Tag 3: Open-Air-Finale auf dem Waffenplatz und Rückreise
Am dritten und letzten Tag hieß es nach dem Aufstehen erst einmal Koffer packen. Pünktlich um 9:30 Uhr war der Check-out in der Jugendherberge erledigt. Bevor es zurück nach Hause ging, stand noch ein letzter Programmpunkt an: Das große öffentliche Konzert auf dem Waffenplatz. Als Zuschauer genossen die Schülerinnen und Schüler die fantastische Open-Air-Atmosphäre. Es gab noch einmal unglaublich viel zu sehen, tolle Musik zu hören und jede Menge zu lachen. Voller neuer Eindrücke, Rhythmen im Ohr und toller Erinnerungen im Gepäck trat die gesamte Reisegruppe schließlich die Heimreise mit der Bahn in Richtung Hannover an – dieses Mal glücklicherweise ohne größere Zwischenfälle.

Ein so großes und ereignisreiches Event funktioniert natürlich nicht ohne eine starke Organisation und verlässliche Unterstützung im Hintergrund. Ein ganz besonderes und herzliches Dankeschön des gesamten Ensemble geht an unsere Musiklehrkräfte Frau Neuhaus, Herrn Oepen und Frau Köller. Sie standen während der gesamten drei Tage zu jeder Tag- und Nachtzeit für uns bereit, haben uns in jeder noch so stressigen Situation super unterstützt und dafür gesorgt, dass diese Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Artikel: Jana Steinmetz 

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