Auch in diesem Schuljahr startet das Gymnasium Langenhagen mit einem starken Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt: Über 30 engagierte Patinnen und Paten aus höheren Jahrgängen begleiten die neuen Fünftklässler beim Start in ihren neuen Schulalltag.

Das Patenprogramm hat am Gymnasium Langenhagen bereits eine lange Tradition und ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Miteinanders an der Schule. Die Patinnen und Paten stehen den neuen Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner*innen zur Seite, helfen bei Fragen rund um den Schulalltag und tragen mit Spielen, Kennenlernaktionen und gemeinsamen Pausenaktivitäten aktiv dazu bei, dass sich die neuen Fünftklässler schnell wohlfühlen.

Durch ihr Engagement übernehmen die älteren Schüler*innen Verantwortung, stärken ihre sozialen Kompetenzen und gestalten das Schulleben aktiv mit. Ein Gewinn für alle Beteiligten – und ein schönes Beispiel dafür, wie gelebte Gemeinschaft aussieht.

 

 

We are united. Auch in diesem Jahr war es am 26. Juni wieder so weit: Tausende Kinder aus ganz Deutschland, darunter der Juniorchor unseres Gymnasiums, kamen im Rahmen des einzigartigen Chorprojekts 6K UNITED! zusammen, um in einem beeindruckenden Konzert gemeinsam zu singen. Schon seit Jahren begeistert 6K UNITED! mit seiner mitreißenden Idee: Kinderchöre aus verschiedenen Schulen und Regionen treten gemeinsam auf, singen mehrstimmige Popsongs, Klassiker, Lieder aus aller Welt – begleitet von einer professionellen Live-Band und unter der Leitung erfahrener Musiker. Nach monatelangen Proben im Vorfeld, wo gemeinsam geübt, gesungen und getanzt wurde, ist der große Tag selbst dann das i-Tüpfelchen: Lampenfieber, Gänsehaut-Momente und am Ende der Applaus eines begeisterten Publikums. Eine wichtige Botschaft des Konzerts: Du bist wertvoll!

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Jedes Jahr im Juni wird weltweit der Pride Month gefeiert – ein Monat, der der Akzeptanz, Sichtbarkeit und Gleichberechtigung queerer Menschen gewidmet ist. Anknüpfend an den IDAHOBIT (17.05) möchten wir als Schule diesen Anlass nutzen, um ein deutliches Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Inklusion zu setzen. 

Warum gibt es den Pride Month?
Der Pride Month erinnert an den Stonewall-Aufstand im Juni 1969 in New York, bei dem sich queere Menschen gegen Polizeigewalt und Diskriminierung zur Wehr setzten. Am 28. Juni führten Polizisten eine Razzia in der Schwulenbar Stonewall Inn in der Christopher Street durch. Zu dieser Zeit waren queeren Menschen in den USA grundlegende Rechte verwehrt, beispielsweise öffentlich miteinander zu tanzen oder Alkohol zu kaufen. Im Zuge der gewaltsamen Polizeikontrolle kam es zu Auseinandersetzungen und die Gäste widersetzten sich erstmals öffentlich. Daraus entwickelten sich mehrtägige Proteste, die als Geburtsstunde der modernen LGBTQIA+-Bewegung gelten. An diese Proteste erinnert heute der Christopher Street Day (CSD), ein zentraler Bestandteil des Pride Month. Seitdem hat sich vieles verbessert – aber noch längst nicht genug: Auch heute erleben queere Menschen weltweit, in Deutschland und leider auch im Schulalltag Diskriminierung, Ausgrenzung und Stigmatisierung. In vielen Ländern ist Homosexualität noch immer strafbar. Auch hierzulande ist Gewalt gegen queere Menschen leider Realität. Im Juni kommen zum Pride Menschen zusammen, deren sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität von der gesellschaftlichen Norm abweicht. Gemeinsam wird an diejenigen erinnert, die ihr Leben im Kampf für queere Rechte verloren haben. Zugleich wird gegen Ausgrenzung protestiert – und Stolz, Sichtbarkeit, Selbstachtung und Gemeinschaft werden gefeiert. Dies manifestiert sich in verschiedenen Aktionen, z.B in Paraden, Demonstrationen, Partys und vielem mehr. 

Warum feiern wir Pride an unserer Schule?
Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem alle Schüler*innen sicher, respektiert und frei von Angst, unabhängig von ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität, lernen und leben können. Der Pride Month bietet uns die wichtige Gelegenheit, gemeinsam:

  • aufzuklären – über queere Lebensrealitäten, Geschichte und Begriffe, 
  • Sichtbarkeit zu schaffen – damit queere Jugendliche sich gehört und nicht allein fühlen
  • Solidarität zu zeigen – mit allen, die (noch) nicht offen zu sich stehen können, 
  • das Schulklima zu verbessern – durch ein klares Bekenntnis zu Vielfalt und Zusammenhalt,
  • Zivilcourage zu stärken – um Diskriminierung aktiv entgegenzutreten.

Was ist geplant? 
Die Einhorn-AG organisiert im Juni wöchentliche Aktionen, um den Pride Month auch an unserer Schule zu feiern. Wir starten diese Woche mit den Flaggen zur Pride, die im Eingangsbereich (Lehrkräftezimmer, Fachraum Bio sowie im Schaukasten im Foyer) mit Erklärungen zu ihrer Bedeutung ausgehängt sind. Zusätzlich wird unsere Ausstellung „Der Regenbogen beißt nicht“ erneut zugänglich gemacht, und täglich wird eine „Flagge des Tages“ (im Schaukasten im Foyer) inklusive Erklärung präsentiert. Alle Schüler*innen und Lehrkräfte sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen – in einem offenen, respektvollen und diskriminierungsfreien Raum. 

Wir feiern den Pride Month nicht „für andere“ – wir feiern ihn für uns alle. Denn eine Schule, in der jede Person so akzeptiert wird, wie sie ist, ist eine Schule, in der alle besser leben, lernen und wachsen können. Denn: Der Regenbogen beißt nicht. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen – gegen Ausgrenzung und für eine Schule der Vielfalt!

von Lena Brausen

 

Was feiern wir?

Der 17. Mai wird seit 2005 als Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie gefeiert. An diesem Tag setzen wir ein Zeichen für Akzeptanz und Gleichberechtigung. „Alle Menschen sollen gleich behandelt werden – egal, wen sie lieben oder wie sie sich fühlen." Dieses Datum wurde gewählt, da am 17. Mai 1990 die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen hatte. Weltweit demonstrieren an diesem Tag LGBTQIA+-Aktivist:innen und ihre Unterstützenden (Allies). Auch unsere Schule setzt anlässlich dieses Tages ein Zeichen, um Sichtbarkeit zu schaffen und Menschen, die (vermeintlich) keine Berührungspunkte mit LGBTQIA+ haben, zum Denken anzuregen. 

Wofür steht IDAHOBIT?

Das ist eine Abkürzung und bedeutet: International Day Against Homo-, Bi-, Inter- und Transphobia:

•    Homo: Menschen, die sich in jemanden verlieben, der dasselbe Geschlecht hat (z.B. Frau liebt Frau).
•    Bi: Menschen, die sich in mehr als ein Geschlecht verlieben können.
•    Trans: Menschen, die sich anders fühlen als das Geschlecht, das ihnen bei der Geburt gegeben wurde.
•    Inter: Menschen, deren Körper nicht eindeutig männlich oder weiblich ist.
•    Phobie heißt Angst oder Ablehnung – also, wenn Menschen anderen gegenüber unfair oder gemein sind, weil sie anders sind.

Warum ist der IDAHOBIT wichtig? Leider erleben viele Menschen noch immer Ablehnung oder werden verletzt, weil sie anders sind. Der IDAHOBIT erinnert uns daran: Jeder Mensch verdient Respekt! Es ist egal, ob du schwul, lesbisch, bi, trans oder inter bist – du bist wertvoll und wichtig, so wie du bist!

Was kannst du tun?

•    Sei respektvoll! Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
•    Sag „Stopp!“ Wenn du Mobbing oder Diskriminierung siehst.
•    Sei ein Freund! Zeige, dass es okay ist, verschieden zu sein.

Denn: Liebe ist Liebe und Vielfalt macht uns stark!

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    Theodor-Heuss-Straße 51

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    Fax: (0511) 700406 2099

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