Auch Fußballer brauchen Latein! - Lateinwettstreit am Gymnasium Langenhagen

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 7 des Gymnasiums mussten ganz schön knobeln; der alljährlich stattfindende Lateinwettkampf „Dekathlon linguae Latinae“ stand auf dem Programm. An zehn verschiedenen Stationen (deka – griechisch „10“) beschäftigten sie sich mit Aufgaben rund um die Antike und die lateinische Sprache. Diese Stationen werden traditionell überwiegend selbstständig von Schülerinnen und Schülern der Lateingruppen des 10. und 11. Jahrgangs betreut.

Der Zehnkampf in lateinischer Sprache, den es so schon seit 1992 am Gymnasium gibt, hatte es auch in diesem Jahr wieder in sich und war ziemlich umfangreich: eine Übersetzung erstellen, Endungen ergänzen, Vokabelbedeutungen nennen (auf Zeit) oder pantomimisch darstellen und raten, sich kleiden wie eine römische Familie. Außerdem mussten die Schüler/innen herausfinden – da ja gerade WM in Russland ist - , wo die Namen heutiger Fußballvereine ihren lateinischen Ursprung haben, z.B. Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf oder Juventus Turin.

Es siegte die Mannschaft „Imperatores Mundi Noti“ aus Jahrgang 6 mit Frederik Meuer, Bjarne Nordmann, Ali Eshak und Aram Ibrahim. Sie setzte sich mit ihren 861,5 Punkten sogar gegen die Siebtklässler durch und stellt den Schulsieger. Die Plätze 2 und 3 im Jg. 6 belegten die "puellae incredibiles" mit Paula Sandhoff Charlotte Dusche und Hanni Dao und die „Equi Victores“ mit Ajla Tupajic, Liza Braemer, Maximilian Kubica und Tom Marei.
Den Jahrgangssieg im 7. Jahrgang errang die Mannschaft „Dominae“ mit Sara Modaser, Marina Plazanic und Lia Rietschel mit 850 Punkten, gefolgt von „Victoriae“ mit Isabel Anitz, Melina Bodem, Jolina Dürkoop und Freya Gagelmann und „Quattuor archaeologicae“ mit Lilian Fichtner, Lisa Klein, Hannah Scharf und Caroline Stumm.

Am Ende dieses Vormittags freuten sich die siegreichen Schülerinnen und Schüler über die tollen Präsente (u.a. Lateintassen, Sachbücher, Spiele), die die Fachobfrau und Organisatorin Martina Essmann vorbereitet hatte.
(M. Essmann)

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Zum ersten Mal in der feierlichen Atmosphäre der Emmauskirche wurden die 72 Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums Langenhagen verabschiedet.

 

Während Schulleiter Matthias Brautlecht den Wert der Bildung in den Mittelpunkt stellte und die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Jagau zur Verteidigung der Demokratie aufrief, ließ Sönke Neuß, Tutor des Sportprofils, die Schulzeit der Abiturientinnen und Abiturienten Revue passieren - frei nach Horst Hrubesch: „Lassen wir alles noch einmal Paroli laufen“. Dabei verlegte er sich in seiner mitreißenden und humorvollen Rede auf Fußballerzitate, die trotz rätselhafter Formulierungen tiefgründige Wahrheiten enthielten. Die Abiturienten sollten, wie Fredi Bobic es formulierte, „ihre Prüfungszeit nicht so schlechtreden, wie sie war“. So amüsierten sich die Eltern, Freunde und Abiturienten über den „kleinen bayrischen Philosophen“ Philipp Lahm, der einst dazu riet, nicht immer „das Salz in der Suppe zu suchen“, erkannten dabei durchaus aber auch die kleinen und größeren Schwierigkeiten der Schulzeit wieder, die nun für alle Anwesenden ein glückliches Ende genommen habe.

 

Nach der ebenso kurzweiligen Rede von Abiturient Dennis Ströh erhielten einige Schüler besondere Ehrungen: Nike Hüttermann erreichte als Jahrgangsbeste die Traumnote 1,0, Lasse Prawitt, Aaliya Steckann, Ina Nugyen, Nina Schumann und Florian Huhnd wurden für herausragende Leistungen in Mathematik, Chemie, Informatik, Latein und Kunst geehrt.

 

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Es ist ein Entwurf auch für den zweiten und dritten Blick. Und auch diesen Betrachtungen der insgesamt 17-köpfigen Jury hat das Konzept des Kölner Architekten Prof. Gernot Schulz und des Landschaftsarchitekten Johannes Böttger (Köln) am Freitag standgehalten. Einstimmig präsentierte das hochkarätig besetzte Gremium unter der Leitung des Münchner Architekten Amandus Samsøe Sattler am Abend das Modell „1015“ als Sieger-Entwurf für das neue Gymnasium zwischen Rennbahn und Theodor-Heuss-Straße. Nun beginnen die Verhandlungen zwischen Stadt und Architekten sowie die diversen Vergabeverfahren für die bauliche Umsetzung. Wenn jetzt wirklich alles gut geht, könnte es 2019 einen ersten Spatenstich geben und die Schule im Sommer 2021 eröffnen.

Jahrgangs-Cluster bilden ein Dorf

Der Entwurf sieht einen langgestreckten Gebäudekomplex vor auf gleicher Ost-West-Achse wie das gegenüber gelegene Schwimmbad. Der Komplex gliedert sich in vier jeweils dreigeschossige sogenannte Cluster, in denen die unterschiedlichen Jahrgänge in sich vereint mitsamt aller Differenzierungsräume untergebracht werden. In ihrer Gemeinschaft, so heißt es in dem Konzept, bilden sie ein „Dorf“. Das Gebäude wirkt damit gleichsam als Abgrenzung des Schulcampus zum Rennbahnparkplatz und dem davor geplanten Bushaltepunkt.

Besonders beeindruckend ist für die Jury die nach Süden gelagerte Kombination aus Funktionsräumen im Erdgeschoss und einer darauf befindlichen Außenanlage als Dachterrasse. Als Riegel zur Theodor-Heuss-Straße erstreckt sich als Nord-Süd-Achse ein weiterer Gebäudekomplex mit einer Drei- sowie einer Zwei-Feld-Sporthalle. Vor allem aber kommt darin auch die Mensa unter. „Es ist also denkbar, dass diese Bereiche am Wochenende bei Wettkämpfen in den Hallen mitgenutzt werden können“, hob Baudezernent Carsten Hettwer bei der Präsentation hervor. Die Außensportanlage ist Richtung Regenrückhaltebecken ausgerichtet.

Der Kölner Architekt Gernot Schulz ist von der hochkarätig besetzten Jury einstimmig zum Sieger des Architekturwettbewerbes für das neue Gymnasium an der Rennbahn erkoren worden. Das Außengelände hat der Landschaftsplaner Johannes Böttger, ebenfalls Köln, entworfen.

Für den Jury-Vorsitzenden Sattler erfüllt der Siegerentwurf in besonderer Weise den zuvor definierten Wunsch, nicht wieder eine „Flur-Schule“ zu bauen. „Die Cluster bilden eine Einheit in neuer Form“, sagte das Präsidiumsmitglied in der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen am Freitagabend. Zehn Stunden hatte die Jury zuvor im zweiten Obergeschoss der Mensa des Schulzentrums über insgesamt 16 Entwürfen gebrütet, um am Ende vier Preisträger benennen zu können sowie einer Arbeit besondere „Anerkennung“ auszusprechen.

Rektor und Schülervertreter freuen sich auf Neubau

Auch Gymnasiumsleiter Matthias Brautlecht und Schülervertreter Julius Richter äußerten sich bei der Präsentation sehr erfreut über die Wahl. Während Brautlecht zur Gruppe der Sachpreisrichter gehörte, konnte Richter zuvor mit drei weiteren Schulvertretern eine Vorprüfung aus pädagogischer Sicht vornehmen. Beteiligt waren an der Auswahl insgesamt sechs Architekten aus dem gesamten Bundesgebiet, vier Vertreter aus Rathaus und Politik (darunter auch Bürgermeister Mirko Heuer) sowie drei Mitarbeiter des Steuerungsbüros Constrata als technische Vorprüfer.

Der Siegerentwurf des erfahrenen Kölner Architektenbüros konnte die Jury offenkundig vollumfänglich überzeugen, so dass wenig Zweifel bestehen, dass der Entwurf auch tatsächlich umgesetzt wird. „Wir werden jetzt in den Verhandlungen mit dem Architekten noch einige Kleinigkeiten nachfordern“, sagte Hettwer. So wünsche sich die Jury zum einen eine stärker aufgelockerte Außengestaltung des Hallen-Komplexes. Zum anderen müsse der Haupteingang an der Theodor-Heuss-Straße noch besser kenntlich werden. „Es ist zudem nicht ausgeschlossen, dass im Inneren noch die eine oder andere Wand verschoben wird.“

Da auch der veranschlagte Kostenrahmen innerhalb der bisherigen städtischen Schätzungen von bis zu 70 Millionen Euro liege, hätten alle Beteiligten guten Grund, so Hettwer, sich auf genau diese Schule zu freuen. Schulz wurde bereits mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet, darunter der Audimax sowie der Campus der Universität Halle sowie ein Kinderhaus in Ahlen.

Ab Montag werden alle Entwürfe ausgestellt

Von Montag an können alle für den Wettbewerb eingereichten Modelle inklusive der erläuternden Zeichnungen im Raum M 18 über der Mensa während der normalen Schulzeiten besichtigt werden.

Von Rebekka Neander Weitere Fotos unter http://www.haz.de/Mehr/Bilder/Galerien/2018/6/Sieger-Entwurf-fuer-neuesGymnasium

Bei bestem Sommerwetter startete das Gymnasium Langenhagen seine diesjährigen Verkehrstage der Jahrgänge 5 und 6.

In vielen Aktionen lernten die Schüler teils spielerisch, aber stets mit dem nötigen Ernst, welche Gefahren im Straßenverkehr lauern. So wurde vom ADAC eindrucksvoll und nachhaltig der tote Winkel eines LKWs erläutert. Gerade nach dem schrecklichen Unfall in Hannover, bei dem ein Elfjähriger ums Leben kam, war dies eine wichtige Erkenntnis.

Auf dem ADAC-Fahrradparcours mussten die Schüler/innen ihre Fertigkeiten auf dem Fahrrad unter Beweis stellen, was einige vor Schwierigkeiten stellte.
Auch der Programmpunkt „Achtung Auto!“, bei dem der ADAC den Bremsweg eines Autos erläuterte und hautnah vorführte, wird gewiss vielen im Gedächtnis bleiben.

Des Weiteren halfen die DLRG und die Feuerwehr tatkräftig mit und beschrieben an ihren Standorten lebhaft ihre Einsätze. Weiterer eindrucksvoller Programmpunkt: eine Sehbehinderte berichtete aus ihrem Alltag, insbesondere ihren Problemen im Straßenverkehr.

Viele weitere Programmpunkte rundeten die Veranstaltung sinnvoll ab und sorgten hoffentlich dafür, dass sich die Kinder sorgsamer im Straßenverkehr verhalten.

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